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#WirVsVirus Hackathon: In 48 Stunden gemeinsam gegen die Corona-Krise

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Die Zahlen

  43.000  Anmeldungen
    1.900  Pat:innen für Herausforderungen
    2.900  Mentor:innen

  27.000  Aktive Nutzer auf der Plattform
  13.000  Profile bei Devpost
    1.500  Angemeldete Projekte
       100  Projekte aus den Ministerien
464.866  Slack Nachrichten


Das Prinzip Hackathon

Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der sich Menschen treffen, um gemeinsam an Software und oder Hardware Lösungen zu arbeiten. Klassischerweise sind dabei viele Software-Entwickler*innen, Designer*innen oder Projektmanager*innen involviert. Die Grundidee ist einfach: Als Team gemeinsam in sehr kurzer Zeit an Projekten arbeiten, neue Menschen kennenlernen, Spaß haben und ein Projekt fertigstellen.

Am vergangenen Mittwoch hatte die Regierung so einen Hackathon via Twitter angekündigt. Gesucht wurden innovative Ideen gegen die Corona-Krise. Aufgerufen waren Designer*innen, Programmierer*innen, Problemlöser*innen engagierte Bürger oder Kreative.


Man konnte sich über die Plattform Devpost anmelden und bekam per E-Mail alle weiteren Informationen. Los ging es am 20. März unter dem Motto #WirvsVirus. Insgesamt waren es über
42.000 Teilnehmer*innen die in verschiedenen Projekten designed, gecoded, gebaut, gebastelt, Videos geschnitten, Illustrationen und Infografiken angefertigt, Logos erstellt, Texte geschrieben, Webseiten und vieles mehr realisiert haben. Alle investierten ihr komplettes Wochenende, um dabei zu sein und nach digitalen und analogen Lösungen gegen die Corona-Krise zu suchen. Rechtsanwälte*innen, Ärzte*innen, Kassierer*innen, Programmierer*innen, Projektmanager*innen, Hausfrauen/männer, Erzieher*innen, Lehrer*innen … ich könnte die Liste unendlich weiterführen, es war verrückt, wer alles teilnahm.
Vorbild war ein Hackathon in Estland der eine Woche zuvor sich mit dem Corona Thema auseinandergesetzt hatte. Dort wurden unter anderem Prototypen für einen Corona-Tracker für die Smartwatch und ein Corona-Chatbot für die wichtigsten Fragen rund um das Thema entwickelt.

In Deutschland haben sieben soziale Initiativen den Hackathon ins Leben gerufen: Tech4Germany, Prototype Fund, Code for Germany, Initiative21, ImpactHub Berlin, Project Together und SEND. Das Ganze wurde von der Bundesregierung unterstützt.

Jeder konnte im Vorfeld Themen einreichen. Die Organisatoren identifizierten die vielversprechendsten Vorschläge und sortierten sie in Kategorien.
Themen wie 3-D Druck, Nachbarschafts Unterstützung, bedingungsloses Grundeinkommen, KI Lösungen, Einkaufshelfer, Gamification Ansätze für Soziale Distanzierung, Gutscheinlösungen für Restaurants, Hilfsprogramme für Künstler und Unternehmen, digitale Sportprogramme, Fake News Lösungen, Online Unterricht, Blockchain basiertes Krisengeld, Tracking-Lösungen von Corona Infizierten aber auch Lösungen für Menschen mit psychischen Problemen, die in der Krise stärker denn je betroffen sind und noch viele mehr standen im Fokus. Für alle Themenbereiche wurden Lösungen entwickelt. Das Ziel: Ein Projektvideo bis Sonntag 17 Uhr einreichen, dass die Projektidee erklärt und veranschaulicht. 

Das Fazit von Helge Braun (Schirmherr von #WirvsVirus und Chef des Bundeskanzleramts) vom größten Hackathon der Welt:

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und muss sagen: Ich bin sehr beeindruckt. Das war offenkundig der größte Hackathon, der jemals weltweit durchgeführt wurde. Über 40.000 Teilnehmer haben sich bereit erklärt, aus dem In- und Ausland Ideen einzubringen und Maßnahmen gegen den Virus zu ergreifen. Unser Land und die ganze Welt ist in einer ernsten Lage. Und dass dann so viele freiwillig mithelfen, Dinge zu tun, die die Bundesregierung alleine nie geschafft hätte, das ist wirklich toll.

Das Ergebnis folgt am letzten März Wochenende. Bewertet werden die Projekte in drei Kategorien: Neuentwicklungen, Weiterentwicklungen bestehender Lösungen und kommerzielle Lösungen.
Die Kriterien: Gesellschaftlicher Mehrwert, Innovationsgrad, Skalierbarkeit, Fortschritt und Verständlichkeit der Dokumentation des Projektes.


Nun aber zu meinen persönlichen Erfahrungen…

Es war unglaublich was am letzten Wochenende passierte: Durch Zufall hatte ich über Twitter erfahren, dass die Bundesregierung zu einem deutschlandweiten Hackathon aufgerufen hatte.


Donnerstag, 19. März 2020
Abend: Meldete ich mich über die Veranstalter Seite 👉 Wirvsvirushackathon.org als Teilnehmer an und wartete auf weitere Anweisungen.

Freitag, 20. März 2020

Die E-Mail am Nachmittag:
“Wir sind 42.968 Menschen! Das ist einfach nur unglaublich.
Danke, dass Ihr beim #WirVsVirus Hackathon mitmacht!”  

Nur kurze Zeit später gab es per E-Mail den Link zu den ganzen Projekten auf Airtable. Über eine Online Tabelle konnte man alle eingereichten Projekte einsehen. Ich öffnete die Seite und war total überfordert von den vielen Kategorien und Ideen. Nach eineinhalb Stunden war ich kurz davor die Lust zu verlieren da man sein Wochenende ja auch anders verbringen konnte, statt vor dem Rechner zu sitzen.

Doch ich gab nicht auf und nach ca. 2 Stunden hatte ich dann alle Ideen durchgelesen und mich für ein Projekt entschieden was ich interessant fand. Um 18:30 Uhr gab es das Kickoff-Video der Veranstalter auf YouTube. Währenddessen wartete ich auf den Einladungslink zu Slack doch leider gab es ein Problem, die Einladungen zu den Slack Gruppen ließ auf sich warten und der offizielle Start verschob sich, die Technik spielte nicht mit. Irgendwann entschied ich mich ins Bett zu gehen und es am nächsten Morgen erneut zu versuchen da ich keinen Zugang zu den Projekten und den Teams hatte.

Samstag, 21. März
Durch das Internet erfuhr ich am nächsten Tag, woran es gelegen hatte. Der Slack-Chef Stewart Butterfield kümmerte sich persönlich um das Problem. Die Systeme ließen nur 2.000 E-Mails zu doch es waren einfach zu viele Menschen (+42.000) mit diesem Ansturm hatte niemand gerechnet.

9 Uhr morgens: Frisch ausgeschlafen und ab vor den Rechner, der Einladungslink war im Postfach und ich konnte mich in Slack anmelden. Es war verrückt wie viele Gruppen und wie viele Teilnehmer online waren. Je mehr das Coronavirus das gesellschaftliche Zusammenleben aktuell auseinanderreißt, umso mehr setzte es ein Gefühl von Solidarität in mir frei und ich musste mich einfach mit einbringen. Deutschland rückte zusammen und jeder einzelne konnte sich einbringen. Statt meckern einfach mal machen. Alle waren auf Slack vereint.

Leider konnte ich in Slack mein auserwähltes Projekt nicht finden. Egal, Planänderung! Ich bot spontan meine Hilfe als UX/UI Designerin in einer allgemeinen Gruppe als Mentor oder aber Teammitglied an. Nur kurze Zeit später schrieb mich Murat, ein App-Entwickler aus München, an, dass sie noch jemanden suchen, der das Team beim Konzept und Interfacedesign unterstützt. Zwei Slack Nachrichten später und ich war im Team Staatus. Mittlerweile war es 11 Uhr als ich in die Gruppe trat, also keine weitere Zeit verschwenden und losging der Hackathon für mich. Es gab nur eine ganz kurze Vorstellungsrunde und los. Egal, denn wir hatten alle dasselbe Ziel: Hack den Virus! 

Unser Team bestand aus sechs Personen. Ein Entwickler, ein Texter, eine Illustratorin, eine Podcasterin, eine Krisenkommunikationsspezialistin, eine digitale Transformations Managerin und mich als UX/UI Designerin. Unsere Tools für die Zusammenarbeit: Slack, Skype, Google Docs, Sketch und PowerPoint natürlich alles remote.

Das Thema: Krisenkommunikation. Unser Ziel: Eine App inklusive einem produziertem Podcast und ein Pitch-Deck realisieren. Die Idee: Eine offizielle Corona App entwickeln, die alle relevanten Informationen der Bundesregierung, Robert Koch Institut, der WHO und regionale Quellen an einem Ort bündelt – kein ewiges recherchieren einfach, personalisiert und standortgebunden in einer App. Fake News sollen somit bekämpft werden. Der Nutzer kann nach seinem Bundesland filtern und bekommt die Informationen, die er wirklich braucht, ohne lange zu recherchieren. Häufig gestellte Fragen findet er im FAQ Bereich. Hinzu kommt ein täglicher 2 Minuten Podcast mit allen wichtigen Informationen leicht verständlich zusammenfasst und einmal die Woche ein Experten Talk. 

Der erste Gruppencall: War noch etwas anstrengend, da alle super viele Ideen hatten. Wir diskutierten die groben Punkte im Team und jeder recherchierte danach für sich bis wir wieder zusammen telefonierten.


Der zweite Call: Wir teilten uns in drei Teams auf. Ein Team kümmerte sich um das Pitch-Deck, eins um den Podcast und mein Team um das App-Konzept. Alle paar Stunden gab es einen gemeinsamen Skype Call zur Abstimmung.

Für mich hieß es schnell eine grobe Analyse, sprich was gibt es aktuell schon im App Store? Welche Informationen sind wichtig? Was sind seriöse Quellen? Was sind die konkreten Probleme? Wer ist die Zielgruppe? Und was können wir innerhalb eines Tages überhaupt umsetzen? An Ideen mangelte es nicht, aber muss diese bis Sonntagabend in Form eines Videos präsentiert werden somit musste ich mich auf die wichtigsten Funktionen beschränken damit wir das App-Konzept fertig bekommen würden.

Murat kümmerte sich um das technische Setting der App, Bene unterstützte mich bei der Story und Pia kümmerte sich um die passenden Illustrationen. Los ging es mit den ersten Konzept Ansätzen, welche Funktionalitäten und Bereiche benötigt die App. Danach hieß es Sketch öffnen und ran an die ersten Layouts die in Rekordzeit entstanden. Innerhalb von nur drei Stunden hatte ich die erste Idee fertig, die wir per Skype im Team durch gingen. Von Stunde zu Stunde verfeinerte ich die Screens und Pia passte die Illustrationen für das Onboarding an. Alles lief reibungslos und die App nahm Gestalt an. Ein letzter Call und Feierabend denn Morgen Abend war die Abgabe.



Sonntag, 22. März
Morgens um 9 Uhr: Frühstücken und ab an den Rechner. Heute stand der Feinschliff der App, die weitere Programmierung und natürlich der Podcast und das Pitch-Deck auf dem Plan. Alles musste bis um 17 Uhr fertig sein. Ziel war es ein Video unter zwei Minuten zu veröffentlichen in dem wir unser Konzept vorstellen. Bis zum frühen Nachmittag stand das App-Konzept und wir konnten uns am Nachmittag auf das Video konzentrieren. Pünktlich bis 17 Uhr schafften wir die Einreichung des Projektvideos. Bene und Pia finalisierten das Video und auch der Podcast und das Pitch-Deck wurden fertig. Alle gaben von Anfang bis Ende 100 Prozent und wir hatten es doch wirklich geschafft. Grandios was man in so kurzer Zeit mit einem interdisziplinären Team auf die Beine stellen kann, wenn man sich gut abstimmt.


Zum Abschluss des Hackathon gab es am Sonntagabend eine „Youtube-Abschlussparty“ wo sich der Schirmherr Braun nochmal für den Einsatz selbst bei den Teilnehmern bedankte und meinte: „Viele haben gesagt, sie haben noch nie für die Regierung gearbeitet. Ich hoffe, das war jetzt kein traumatisches Erlebnis.“ 🙂
Wir waren unendlich stolz was sieben Leute die sich nicht kannten in so kurzer Zeit erreichen konnten. Nach der Abschlussrede fanden wir im Team endlich Zeit für einen gemeinsamen Austausch. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Bier auf Skype, um auf unser Ergebnis anzustoßen. Eine verrückte Erfahrung die ich nur jedem empfehlen kann. 


Verwendete Tools:

Zum Austausch: Skype, Slack und Google Docs
Kreative Tools: Adobe Premiere, Illustrator, Photoshop und Sketch
App Umsetzung: Flutter
Weitere Tools: Airtable, Devpost


Alternativen:
Für Calls:
Zoom, Microsoft Teams

Kollaboratives Arbeiten: Miro, Mural
Prototyp: InVision, Zeplin, Framer, Adobe XD

👉 https://opensource.builders



Aber nun zum wichtigen Teil! Unser Ergebnis:

Projekt Einreichung: 👉 https://bit.ly/3aui6n2
Unser Podcast: 👉 https://bit.ly/2vSaMSU
Pitch-Deck: 👉 https://bit.ly/2yh2yot


Meine wichtigsten Learnings:

Was lief gut?

  • Team Calls über Skype
  • Projekt Kommunikation über Slack
  • Teamwork im interdisziplinären Team
  • Kommunikation in “einer” Sprache Deutsch
  • Moderator festgelegt
  • Priorisierung der Aufgaben und Funktionen in der App 
  • kleine Teams eingeteilt und Aufgaben verteilt
  • Themenorientierte Chats in Untergruppen
  • eindeutige Rollen und Verantwortungen frühzeitig verteilt 
  • keine langen Diskussionen wegen Zeitdruck (Timeboxing)
  • Ziel: App, Podcast und Pitch-Deck (MVP) erreicht
  • neue Erfahrungen und Kontakte gesammelt
  • Allgemein: Keine lange An- und Abreise (Zeitersparnis) 

 

Was nicht gut lief?

  • technische Probleme, sprich Verzögerungen beim Start (Organisation)
  • Innovation in so kurzer Zeit schwierig
  • Informationsflut auf Slack 
  • super viele Slack-Channel
  • zu wenig Zeit für die Einarbeitung in das Thema 
  • Social-Media-Posts neben und nach dem Hackathon (um das Projekt zu bewerben fehlten)
  • User-Fokus fehlte, der Nutzer Mehrwert konnte nicht vertestet werden 
  • App nicht im App Store 😉 
  • alte Projekte einfach neu eingereicht

Zu guter letzt ein sehr wichtiger Punkt:
Tue Gutes und rede darüber. Was nützt ein erfolgreicher Hackathon, wenn niemand davon erfährt. 😜 


Zwar habe ich nicht das Projekt gefunden, was ich mir am Anfang herausgesucht hatte. Dafür habe ich aber die Menschen gefunden, die ich gesucht habe. 
Es war mega aufregend, was ein Team in nur zwei Tagen auf die Beine stellen kann. Ich lernte vieles über die Psychologie der Menschen, Teambildung, über effiziente Zeitoptimierung und agile Vorgehensweisen. Das remote arbeiten war mir nicht fremd doch war es eine spannende Erfahrung in so kurzer Zeit mit fremden Personen an einer Lösung zu arbeiten. In einer Zeit, in der wir alle physisch Abstand voneinander halten, kommen 42.000 Teilnehmer*innen für den Hackathon digital zusammen, um Lösungen für drängende Probleme in der Krise zu finden. Ein großartiges Erlebnis und ich bin immer noch beeindruckt wie schnell und einfach sich so viele Menschen virtuell in Teams zusammen getan haben, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln! Das Besondere an dem Wochenende ist die Solidarität, das Miteinander mit den vielen Teilnehmern und die, die vom Coronavirus betroffen sind. Das Gefühl “Wir wollen und wir können gemeinsam etwas schaffen.” Es wurde gezeigt, wir können als Gemeinschaft viel bewegen was mir persönlich sehr viel Mut und Kraft gegeben hat mein komplettes Wochenende am Schreibtisch vor dem Laptop zu verbringen und meine Passion einzubringen. Als Zeichen trotz Kontakt Reduzierung gemeinsam Großes zu erreichen.


Danke an alle Beteiligten!
Unser Team und das wir einen Beitrag gegen die Verbreitung des Virus liefern konnten.


Alle Projekte auf YouTube:
👉 https://www.youtube.com/playlist?list=PLYGe9q9_Jo3AhwDdN4qvhvqTSgfCdYRGD

 

Die Ehrung der besten Projekte:

 

Wie es weitergeht…
Nun geht es darum, die entwickelten Lösungen „auf die Straße“ zu bringen, so die Initiatoren des Hackathons. Wir sind gespannt.


Wer selber aktiv werden möchte…
Nach dem deutschlandweiten Hackathon
#WirVsVirus startet jetzt ein weltweiter Hackathon der WHO. Unter dem Motto #BuildforCOVID19 sollen digitale Lösungen entwickelt werden, die in der Coronakrise auf verschiedenste Weise helfen können. Die weltweite Tech-Community ist aufgerufen, Ideen gegen die Krise zu entwickeln und diesmal gibt es neben Slack noch weiter große Unterstützer wie Facebook, Micosoft, Giphy, Pinterest, TikTok, Twitter und WeChat. Bewerben kann man sich bis Montag, den 30. März 2020. 
Anmeldung unter 👉 https://bit.ly/3bwMm0A

 

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Das neue Google Logo: Seelenlos und austauschbar?

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Kaum hatte Google am Montag das neue Logo vorgestellt war die Aufregung im Netz groß. Der Grund der Überarbeitung war die Anpassung an die unterschiedlichen (neuen) mobilen Geräte und die damit verbundene Lesbarkeit auf kleinen Displays. Alle reden von Responsive Webdesign und Anpassung und Google hat es nun in die Tat umgesetzt. Es ist das sechste Mal, dass Google seit 1999 sein Logo verändert. Verwendet wurde die Schrift Product Sans die eigens für das Corporate Design für Google entwickelt wurde. Die Schrift liest sich durch den Verzicht der Serifen auf kleinen Geräten wie z. B. Handy, Tablet oder Smartwatch angenehm.

Meiner Meinung nach ist die Schrift äußerst geschmackvoll, schlicht und vor allem sehr gut lesbar. Die grellen Farben wurden übernommen, was eine strategisch gute Entscheidung war, da diese sehr einprägsam sind. So wie der Konzern sich stetig entwickelt hat, so ist auch das Logo über die Jahre gewachsen. Der Verzicht von Schlagschatten und Verschnörkelungen bis hin zu dem aktuellen reduzierten Schriftschnitt – großartig. Im Vergleich zum alten Logo wirkt die Überarbeitung sehr klar und einprägsam. Gefällt mir!

Zum weiterlesen …

 

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