info@franzidesign.de 0160 / 94 46 91 00

Blog
Category

Nachhaltiges Wohnen auf nur 9 Quadratmetern?

Kommentare deaktiviert für Nachhaltiges Wohnen auf nur 9 Quadratmetern? Blog, Stadtplanung

Eckwerk

Im Rahmen des MakeCity Festivals im Juni 2015 stellten Design Studenten der FH Potsdam ihre Vision zum neuartigen studentischen Wohnen dar. Ziel war es für den Eckwerk-Neubau auf dem Holzmarktareal an der Spree einen neuen Ansatz zu entwickeln. Seit Februar 2015 arbeiten die Studenten mit dem Architekturbüro Graft und Kleihues + Kleihue zusammen und entwickeln erste Konzepte. Der Ansatz: Studenten verbringen die meiste Zeit des Tages außerhalb des eigenen Zimmers. Somit die logische Schlussfolgerung, mehr Gemeinschaftsfläche für maximale Lebensqualität.

Nach den Analysen entwickelte sich der Ansatz, dass 9 Quadratmeter für einen Studenten völlig reichen. Sieben Bewohner teilen sich 200 Quadratmeter in der Praxis. 
Jeder Student bekommt 3 mal 3 Quadratmeter als Einzelzimmer zur Verfügung. Der Rest ist gemeinschaftliche Fläche zur gemeinsamen Nutzung. Somit haben die Studenten in Summe mehr Fläche zur Verfügung gegenüber anderen Studentenwohnheimen.

Das
Eckwerk ist ein Pilotprojekt für urbanes Leben mit seinen 35.000 Quadratmeter Wohn- und Arbeitsfläche stellt es einen neuen Lebensraum mit Technologiezentrum direkt an der Spree dar. Ich bin gespannt!

 

 

Read more

möRRR – Neues grünes Magazin aus Berlin

Comments (2) Blog, Lifestyle, Magazin, Nachhaltigkeit

Radiointerview bei radioeins

 

Monika Dietl (ehemalige Radiomoderatorin und Protagonistin aus den Anfängen der Technokultur) kannte ich nicht nur aus dem Buch: Der Klang der Familie: Berlin, Techno und die Wende (suhrkamp taschenbuch), sondern war sie auch in unzähligen Berichten präsent – ein Stück Musikgeschichte die mich prägte. Mitte der neunziger Jahre zog mich diese Szene in den Bann und gibt mir bis heute die nötige Kraft und Kreativität. Im Herbst 2013 lernte ich Moni dann persönlich kennen und sie begeisterte mich von Anfang an. Moni war wie ich aktives Mitglied im Mörchenpark e.V. der ersten Stunde. Sie hatte die Vision ein Printmagazin herauszubringen. Der Inhalt sollte sich mit den Themen Lifestyle, Kultur und dem Kern Urban Gardening beschäftigen. Die Mischung der Themen war sehr spannend und sie schaffte es mich mit ihrer verrückten Art für das Projekt zu begeistern.

Seit einigen Jahren entwickelt sich in den Metropolen der Welt eine aktive Szene. Die Menschen in den Großstädten denken nachhaltiger und haben Sehnsucht nach der Natur und bewussten handeln und denken, bestes Beispiel Detroit (siehe möRRR, erste Ausgabe).
Für mich war das alles sehr ungewöhnlich, da ich aus dem Umland komme und im grünen Falkensee groß geworden bin. Je nach Saison gab es immer das passende Obst oder Gemüse auf den Teller. Die Themen waren mir nicht fremd. Im Gegenteil! Warum zupfen Menschen in Ihrer Freizeit freiwillig an der Spree Unkraut? Für mich war das eine Selbstverständlichkeit, bin ich damit doch groß geworden.

Meine Liebe zu gedruckten Magazinen und die Vision überzeugte mich und somit entschied ich mich (Mit)Herausgeberin zu werden.

Aus dem Konzept an der Spree entwickelte sich Schritt für Schritt ein Gemeinschaftsprojekt die möRRR war geboren und wir wollten für diese urbane Zielgruppe ein Magazin schaffen, dass sich genau mit diesen Themen beschäftigt. Die Vision wurde immer größer und Moni konnte viele tolle Autoren, Illustratoren und Fotografen für die erste Ausgabe begeistern. Kurz vor der Fertigstellung gab es dann ein Fiasko. Wie bezahlen wir den Druck für das Printmagazin? Ist doch heute alles digital und kostet nichts. Ein Druckmagazin hingegen sehr aufwendig und teuer. Ein digitales Medium war aber keine Alternative für uns.

Christine Heise und Moni

 

Durch einen Zufall bekamen wir in letzter Sekunde Unterstützung durch Christine Heise (ehemalige Kollegin vom SFB) und aktuell Moderatorin bei radioeins. Sie war von Anfang an von der Idee begeistert und half uns aus der Misere. Christine war unsere Rettung, sie übernahm die Kosten für den Druck. Im Februar 2015 war es dann endlich soweit und wir hielten die erste Ausgabe der möRRR in der Hand – ein unbeschreiblicher Moment.


Zum Magazin:
Link
Zum Radiointerview (radioeins, Februar 2015): Link

 

Read more

Mein erstes STARTUP! votingLAB

Kommentare deaktiviert für Mein erstes STARTUP! votingLAB Beruf, Blog, Generation Y, Startup

Entscheidungsplattform


Nach meinem Studium startete ich mit unzähligen Praktika im Bereich Grafikdesign in Werbeagenturen in Berlin, bei denen ich viel lernte, aber auch schnell merkte – das ist nicht meins. Vor dem Studium hatte ich in meiner Ausbildung drei Jahre im Vertrieb gearbeitet somit wollte ich mich nicht fest an einen Arbeitgeber binden lassen. Passend dazu entwickelte sich in Berlin eine neue Szene der Arbeitskultur. Die klassischen Werbeagenturen bekamen Konkurrenz von neuen Technologie Unternehmen. Startups war der neue Trend 2010, der mich in den Bann zog. Unzählige Freelancer Tätigkeiten in solchen jungen und kreativen Unternehmen waren die logische Folge. Der Spirit und die Visionen der unterschiedlichen Gründer faszinierten mich. So viel Herzblut und Willen und diese unglaubliche Schnelligkeit Konzepte zu entwickeln die es zuvor noch nicht gab. Die logische Schlussfolgerung – diesen Weg selbst zu beschreiten.

Durch eine Ausschreibung meiner ehemaligen Uni wurde ich auf ein IT Projekt von einem Absolventen der TU Berlin aufmerksam. Es ging um das Thema Entscheidungsfindung durch pro und kontra Argumente. Das Thema war spannend und somit entschied ich mich für ein erstes Treffen. Nach dem ersten Treffen an Universitätsbibliothek der TU war klar, dass wir diesen Weg gemeinsam beschreiten wollen. Das Team war auf den ersten Blick perfekt. Ein Ingenieur, ein Physiker und meine Wenigkeit als Kommunikationsdesignerin – wir verstanden uns gut und der erste Antrag für ein EXIST Stipendium wurde eingereicht – doch es folgte eine Absage. Wir mussten den Antrag nachbessern. Nach der zweiten Einreichung und Verbesserungen gab es die frohe Botschaft, eine Zusage und wir konnten im Oktober 2012 in die Gründerwerkstatt der TU Berlin einziehen. Leider verließ uns kurz vorher unser Mitgründer der Physiker (Sebastian) aufgrund einer Doktorandenstelle in Heidelberg. Die neue Herausforderung war es nun die fehlende Position zu besetzen. Durch viel Glück und Einsatz fanden wir einen geeigneten Mitgründer, Programmierer (Martin).
Endlich, es konnte es losgehen. Erstes eigenes Büro an der Gründerwerkstatt in Charlottenburg und die volle Unterstützung der TU Berlin mit persönlicher Betreuung (danke an Frau Bauer an dieser Stelle).

 

Business Model Canvas Workshop mit Alexander Osterwalder an der TU Berlin


Kurz nach dem Beginn des Stipendiums folgten die ersten Unstimmigkeiten im Team. Martin und ich waren uns fast immer einig. Ein großes Thema waren Gesellschaftsanteile aber auch Verantwortlichkeiten im Team und weitere Faktoren waren Gründe, die eine Zusammenarbeit unmöglich machten. Unzählige Coaching Maßnahmen und die persönliche Betreuung durch eine Psycholgin konnten unser Team nicht helfen. Die Folge war eine Anhörung vor unserem Projektträger Jülich. Das Fazit: Entweder wird die Förderung beendet oder das Projekt wird getrennt. Da eine Zusammenarbeit nicht möglich war entschieden wir uns für zwei Teams. 

 

Die freudige Botschaft, es geht weiter!

Fotoshooting für Pressematerial


Die TU trennte uns und wir strukturierten uns neu. Im April 2013 bekam Martin (Bild: rechts) und ich ein separates Büro in der Ackerstraße in Berlin (Mitte). Dort arbeiteten wir mit vollem Einsatz an der neuen Plattform. Schnell war ein neuer Name gefunden votingLAB war geboren, die Marke angemeldet und Domains registriert. Martin kümmerte sich um die Programmierung und ich kümmerte mich um das Konzept. Es war unser Baby. Wir fingen bei null an und opferten jede freie Minute in das Konzept. Nach nur drei Monaten stand im Sommer die neue Plattform und wir konnten TUI.com als namhaften Kunden gewinnen.  Leider lief das Stipendium aus und es fehlte das nötige Geld für Miete und alle weiteren Kosten zu decken. Die alten Streitereien im Team hatten uns leider zu viel Zeit gekostet. Martin bekam ein Angebot bei einer namhaften Agentur in Berlin und unterschrieb den Vertrag.

 

Werbematerialien

Internationale Funkausstellung in Berlin, Teilnehmer


Im Alleingang koordinierte ich die weitere Maßnahmen, um votingLAB weiter nach vorne zu bringen. Der Businessplan wurde komplett überarbeitet und ein Antrag für ein weiteres Stipendium wurde eingereicht. Leider ließ die Antwort auf sich warten. Wie durch ein Wunder folgte im Dezember 2013 die frohe Botschaft – Glückwunsch zum Stipendium, sie können am 6. Januar 2014 in die Gründerwerkstatt einziehen!

Gründerwerkstatt der Beuth Hochschule in Berlin

 

Die Freude war am Anfang getrübt da ich nun ohne Team da stand. Man würde meinen, blöd gelaufen. Doch es kam noch schlimmer. Es folgte der erste Tag des Stipendiums. Ich betrat den Raum der Gründerwerkstatt der Beuth Hochschule und musste feststellen, dass unser ehemaliger Mitgründer, mit dem wir Unstimmigkeiten hatten, sich auch auf das Stipendium beworben hatte. Schlimmer hätte es mich wohl nicht treffen können. Beide Teams wurden angenommen. In Schockstarre verfallen musste ich nun auch noch an der Vorstellungsrunde teilnehmen. Wenn ich etwas gelernt habe, es geht immer weiter. Es folgten die ersten Wochen, allein im Büro. Meine neue Challenge war es nun einen geeigneten Mitgründer zu finden, der ins Team passt und die Position von Martin ersetzen konnte.

Weiter geht es mit votingLAB Beta

 

Read more