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Design
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Service Design (Human-Centered Design)

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Die NEUE Revolution


Die Grenze zwischen physischen Produkten und digitalen Dienstleistungen verschwimmt zunehmend durch die digitale Transformation. Unternehmen müssen umdenken um sich langfristig am Markt zu positionieren. Es gibt viele neue zunehmend digitale Berührungspunkte mit den Kunden, die es aufeinander abzustimmen gilt. Vom Onlineshop zur Auktionsplattform bis hin zur komplexen Applikation. Die Kunden nutzen immer mehr Endgeräte und erwarten heutzutage ein einheitliches und ansprechendes Kundenerlebnis auf den unterschiedlichen Geräten.
Mobile Versionen für Smartphone, Tablet und Touchscreen sind Pflicht!
Service Design eröffnet dabei neue Möglichkeiten für Dienstleitungen und Innovation. Es fordert die Unternehmen heraus die unterschiedlichen Kanäle zielgruppengerecht zu bedienen. Service Design ist nutzerzentriert und analytisch.

 

Nutzerbedürfnisse und interdisziplinäre Teamkraft

Immer mehr Unternehmen entdecken Service Design als Methode, um Kundenzufriedenheit und Innovationspotenziale zu erkennen und zu optimieren. Nutzerorientiertes Denken und Handeln kann durch Service Design in den Alltag eines jeden Unternehmen integriert werden. In diesem Zusammenhang bietet Service Design ein nutzerzentriertes Vorgehen an, um Dienstleistungen bedürfnisorientiert zu gestalten. Regelmäßige kurze Interviews mit Verbrauchern und Nutzern helfen Einblicke in bestehende Probleme zu bekommen.

Service Designer denken Produkt- und Service-Ideen konsequent, betriebswirtschaftlich und nutzerzentriert und ermitteln aus den daraus ableitbaren Konzepten neue Geschäftsmodelle. Die Dienstleistungen werden stets aus Nutzersicht konzipiert, um ein einzigartiges Kundenerlebnis zu erzielen. Nur wer seinen Nutzer (Kunden) kennt kann eine optimale Dienstleistung entwickeln. Nutzerbedürfnisse verstehen, Bedürfnisse aufspüren, Kundenzufriedenheit steigern, Innovationspotentiale erkennen und Verhaltensänderung einfacher machen.

Die Einbindung von Methoden aus dieser Disziplin helfen dabei enorm, den Nutzer bzw. Kunden tiefgehend zu verstehen und ein innovatives Produkt zu kreieren, das Nutzerinteressen und Unternehmensziele in Balance hält. Sinn und Zweck ist es, dass irrelevante Funktionen implementiert oder Interaktionen konzipiert werden, die für den Nutzer nicht relevant sind. Dieses schafft man durch Nutzerbefragung, Interviews und ein interdisziplinäres Team aus Designern, Programmierern, Konzeptern und Projektmanagern die eng zusammenarbeiten und die Probleme aus den unterschiedlichen Fachrichtungen beurteilen, bearbeiten und ganzheitlich betrachten.

 

 

Die iterativen Phasen des Service-Designs

  • Exploration (wie tickt der Nutzer und wie interagiert er)

    Methoden: Personas, User Journeys, Interviews und Umfragen
  • Kreation (Storyboards, Scribbles, Mock-up, erste Klickdummys und Prototypen verschiedener Sichtweisen – Mitarbeiter und Kunde/Nutzer)
  • Reflektion und Nutzertest (AB-Test, Interviews, Card-Sorting, Validierung)
  • Implementierung (Prototyp)

… Optimieren! Testen! Optimieren! Testen!

 

Fazit: Durch die steigende Komplexität der Kundenbeziehungen reicht die Ästhetik und die technischen Merkmale eines Produktes allein nicht mehr aus. Erst das Erlebnis am und mit dem Produkt schafft eine nachhaltige Kundenbindung und somit zum nachhaltigen Erfolg. Service Design macht Unternehmen zukunftsfähig und dient nicht nur dazu, neue Dienstleistungen zu entwickeln, sondern hat auch grundlegende Auswirkungen auf die Unternehmenskultur. Service Design umfasst komplette Prozesse innerhalb eines Organisationsmodell und bildet die Schnittstelle zwischen Marketing, Design und Technologie und verbindet viele unterschiedliche Disziplinen wie Produktdesign, Grafikdesign, Datenanalyse, Experience Design und viele weitere.

 

Die Prinzipien von Service Design von Yosef Shuman

 

 

Podcast zum Thema: Service Design Thinking
Abends in der Kreativwirtschaft (AKW)
Von: Jan Jura (Teamleiter Konzeption und User Interface Design)

Zum Podcast

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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UX/UI-Design? Wo liegt der Unterschied?

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ui-ux
Entwickeln, testen, verbessern und wiederholen …

Die meisten, die diesen Artikel lesen, surfen täglich etliche Stunden berufsbedingt oder in ihrer Freizeit auf den unterschiedlichsten Internetseiten oder nutzen gelegentlich Apps, um sich das Wetter oder die nächste Verbindung auf ihrem Smartphone anzeigen zu lassen. Egal ob Tablet, PC, Laptop oder Handy. Die Herausforderung ist es für die unterschiedlichen Geräte und Anwendungen die passenden Lösungen zu entwickeln. Waren es vor ein paar Jahren noch einfache Informationsseiten, so sind es heutzutage komplexe Applikationen, Oberflächen oder aber Chatboots, die dem Nutzer Echtzeitfeedback geben und unser Leben verändern.

Lange Zeit bestand die Aufgabe von Designern darin grafische Oberflächen zu gestalten. Schön musste es sein, doch haben sich im Laufe der Jahre die Anforderungen stark geändert und es kamen immer neue Aufgaben und damit verbundene Berufsbezeichnungen hinzu. Wie im Wilden Westen verwendet jeder nach Lust und Laune die unterschiedlichsten Job Definitionen. Webdesign, Screendesign, Motion Design, Visual Design, UX-Design, UI-Design, Interaktionsdesign, Interfacedesign, User Interface Design, Human Interface Design und noch viele weitere.

Als Kommunikationsdesignerin kann man sich der digitalen Transformationen nicht verschließen und muss viele Dinge ausprobieren und sich immer weiterentwickeln. Die gelernten gestalterischen Ansätze sind dabei von enormer Bedeutung bei der Konzeption. Im Grundsatz geht es aber immer um die reibungslose Interaktion zwischen Mensch und Maschine, die sogenannte UX (User Experience – das Nutzererlebnis). Es ist eine Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und Lernen und Verstehen von Prozessen und die damit verbundene Umsetzung.
 

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hat der amerikanische Architekt Louis Sullivan einen Begriff geprägt. Dieser bringt die Entwicklung vom UI- zum UX-Design gut auf den Punkt: Form folgt Funktion. „Form follows function“

 

Wie die digitale Transformation ändern sich, wie oben schon beschrieben, die Aufgabenbereiche im Bereich Kommunikationsdesign. Aktuell arbeite ich hauptberuflich als Interactionsdesignerin (UX- und UI-Designerin) und gestalte Interaktionsabläufe für Software-, Internet- und mobile Applikationen. Das oberstes Ziel ist es, dass der Nutzer das Konzept versteht und reibungslos agieren kann, wobei der Fokus der Gestaltung ganz klar auf der Interaktion und den Bedürfnissen der Nutzer liegt. Meine Aufgabe ist es die Bedürfnisse und das Verhalten menschlicher Interaktion (Nutzerführung) mit dem Computer (human-computer interaction) zu analysieren und diese dann auf eine intuitive und verständliche Benutzeroberfläche zu transferieren. Jeder der sich bei der Bedienung eines Deutsche Bahn Ticketautomaten am Bahnsteig schon mal geärgert hat wird, sicherlich verstehen was ich meine.

In der Praxis unterscheidet man zwischen dem User Interface (UI), das Schnittstellendesign, und der User Experience (UX). Beim UI sorgt der Designer dafür, dass die User Interface Elemente einer Applikation, nämlich Interaktionshelfer wie z.B. Buttons, Schieberegler, Formulare etc., in einem erfassbaren Zusammenhang stehen und vom Nutzer verstanden werden.
Die User Experience (UX) ist für das Nutzererlebnis einer Applikation verantwortlich, damit die Erwartungen des Nutzers erfüllt werden und eine reibungslose Bedienung gegeben ist. Hierbei geht es zum Bespiel um die Animation, die das Erlebnis der Benutzerführung unterstützen soll. Wie zum Beispiel ein Fortschrittsbalken (Ladebalken), ein Eingabefeld mit Hilfetext beim Ausfüllen eines Formulars oder einer Kontaktanfrage. Die Frage ist dabei immer die gleiche: „Wie kann man eine dezente Animation hinterlegen, die dem Nutzer hilft die Oberfläche einfach zu bedienen und keine Fragen offen lässt?“
Ein einfaches Beispiel: Eine Person nutzt eine App oder Plattform und muss auf Grund von Ladezeiten warten bis sich eine neue Seite oder ein Prozess aufbaut. Die meisten Personen brechen nach nur wenigen Sekunden ohne Rückmeldung ab. Die Lösung: Den Nutzer durch kleine Interaktionen (Microinteractions) wie zum Beispiel ein Zahnrad oder ein Ladebalken abholen damit dieser eine unmittelbare Rückmeldung bekommt, dass es einen kurzen Moment dauern kann.

ladebalken

Wobei man beide Bereiche UX (Verhalten und die Zufriedenheit der Nutzer) und das UI (User Interface) nur schwer voneinander trennen kann. Beide Bereiche müssen immer zusammen betrachtet werden. Die User Experience entscheidet über Erfolg und Misserfolg eines Produktes. Nur durch die Kombination beider Bereiche schafft man es seine Zielgruppe zu begeistern.

 

Zum Schluss noch ein schönes Zitat von Steve Jobs:
If the user is having a problem, it’s our problem”

 

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2D Logo-Relaunch bei AUDI

Comments (3) Blog, Design, Flat Design, Grafikdesign, Logodesign

Die Automarke MINI hat es im letzten Jahr vorgemacht und setzt auf Minimalismus mit schwarz-weißer Zweidimensionalität. Nach 2001 wurde das Logo von der Digitalagentur KKLD aus Berlin überarbeitet und AUDI zieht nun nach.

 

Quelle: www.bmwblog.com

 

Da offenbar gerade eine gute Zeit für frische Designs ist hat nun auch AUDI eine Überarbeitung vollzogen. Die letzte Logoüberarbeitung ist noch gar nicht so lange her als AUDI zur IAA 2009 seinen letzten Relaunch vollzogen hat. Das Logo bekam eine dreidimensionale Darstellung (Chrom-Effekt) mit neuem Markenclaim: „Vorsprung durch Technik“ womit AUDI moderner wirken wollte. Die Typografie und die vier Ringe in der Bildmarke wurden von der Agentur MetaDesign überarbeitet.

 

 

Audi_Logo

 

 

Nach nun sieben Jahren gibt es eine Überarbeitung der Vorgängerversion. Bereits im letzten Jahr holte AUDI die Agentur Strichpunkt als neue CI/CD Agentur an Bord. AUDI setzt aktuell auf Flat Design und verabschiedet sich von seinem 3D Effekt. Aus dem bestehenden 3D Logo wurde ein 2D Logo. Die vorherige Komplexität wurde reduziert und das neue Logo wird nun einfarbig dargestellt. Auch hier gilt das Prinzip »weniger ist mehr«.


 

Audi_Logo_neu

 

In Hinsicht auf die ansteigende digitale Entwicklung und die damit verbundene mobile Nutzung von Handy, Smartwatch und weiteren Displays ist die Strategie von AUDI genau der richtige Weg aus der grafisch überladenen Gegenwart in eine funktionale Zukunft. Die Flächen im Logo lassen sich stufenlos auf allen unterschiedlichen Geräten skalieren was sich zum einen positiv auf die Ladezeiten (Ressourcen sparend) und zum anderen auf die einwandfreie mobile Darstellung auswirkt. Im Gegensatz zum alten Logo wirkt das neue Logo sehr klar und reduziert. Flat Design hip oder nicht hip. Minimalismus ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

 

Philipp Brune, Geschäftsführer Strichpunkt: „Im Zuge der digitalen Transformation der Automobilbranche, wird das Interface zum zentralen Träger der Marke. Wir freuen uns sehr, für und mit Audi an der umfassenden Gestaltung des Markenauftritts für alle digitalen Medien von Audi-Apps bis zur Smartwatch, von Displays bis zum Dashboard, arbeiten zu dürfen.“

 

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