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Bin ich ein digitaler Hypochonder?

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Laut einer Studie der Strategieberatung LSP haben 5 Prozent der Onlinenutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren, ein überdurchschnittliches Interesse an digitalen Gesundheits- und Fitnessangeboten, wozu ich mich ausdrücklich dazu zähle. Der Trend ist steigend.

Seit Juli 2013 habe ich einen Fitness-Tracker im Einsatz. Der Fitbit Flex war zwei Jahre mein treuer Begleiter. Tag und Nacht verfolgte er mein Bewegungsverhalten.

Im ersten Quartal 2015 kam dann die lang ersehnte neue Version der amerikanischen Firma Fitbit heraus, der Charge HR mit Pulsmesser. Überzeugt hat mich der Charge HR durch sein schlichtes Design und seine intuitive App, die sowohl für Android als auch iOS kostenlos erhältlich ist. Der auffälligste Unterschied zum Flex ist das Display mit Uhr.

Neue Funktionen wie die Messung der Herzfrequenz, die kontinuierlich durch Sensoren am Handgelenk gemessen wird und eine automatische Schlaferkennung sind neu hinzugekommen. Die Schlaferkennung ist beim Flex etwas nervig. Hier ist mehrfaches tippen auf das Band nötig, um in den Schlafmodus zu wechseln und muss der Tracker auch wieder durch Tippbewegung geweckt werden. Dieses ist beim Charge HR besser gelöst, da dieses nun automatisch erkennt.

Bei einem Anruf vibriert das Band am Handgelenk und die Handynummer des anrufenden Teilnehmers wird auf dem Display angezeigt. Da diese Funktion viel Akku in Anspruch nimmt, ist es eine Funktion, die ich persönlich kaum nutze. Die durchschnittliche Akkulaufzeit ohne Anruffunktion beläuft sich zwischen 4 und 5 Tagen je nach kabelloser Synchronisierung durch Bluetooth mit der App was vollkommen ausreichend ist.

Die wichtigste Funktion neben der Schrittmessung war für mich aber die automatische Schlaferkennung und der angenehme Alarm, mit dem ich mich durch leichtes vibrieren am Arm jeden Morgen wecken lasse. Eine wöchentliche Auswertung per E-Mail zeigt mir dann nochmal eine Zusammenfassung meiner ganzen Aktivitäten.

 

Mein Fazit:
Durch den Einsatz des Trackers hat sich mein Bewegungsverhalten komplett verändert. Sportlich war ich schon immer aktiv und kein Bewegungsmuffel doch hat mir der Tracker, das erste Mal gezeigt, dass man sich oft selbst betrügt. 
Die empfohlene Schrittanzahl eines gesunden Menschen liegt bei 9000 Schritte am Tag. Dachte ich zu vor das ich dieses Ziel locker Tag für Tag erreiche – was dann aber nicht so war. Somit nehme ich nun öfter die Treppe oder nutze das Rad.
Was mir persönlich etwas stört, ist das Material des Trackers. Leider ist das Band nicht wasserdicht und lediglich spritzwassergeschützt was manchmal etwas nervig ist, gerade wenn man gerne schwimmen geht. Ansonsten volle Punktzahl. Ich würde mir den Fitbit Charge HR jederzeit wieder kaufen.

 

Als kleinen Tipp: Mein Fitbit Charge HR wurde von meiner Krankenkasse (AOK) mit 50 Euro honoriert dazu musste ich nur den Kaufbeleg einsenden – ohne eine Überwachung meines Bewegungsverhaltens.

 

AOK Nordost:
Bedingung: Teilnahme am AOK-Gesundheitskonto
Belohnung: Alle 2 Jahre Zuschuss von 50 Euro für den Kauf eines Fitnesstrackers (auch Apple Watch)

 

Bei Fragen schreibt mir einfach in die Kommentare und ich werde diese dann gerne beantworten.
Nutzt ihr ebenfalls einen Tracker und wie sind eure Erfahrungen?

 

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Hänsel und Gretel + 1 verliefen sich in der Döberitzer Heide

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Anja, Franzi und Katja

Schuld war ein interessanter Gecko am Wegesrand. Trainingseinheit Nr. 1

Der sogenannte Mammutmarsch startet am 14.05.2016 von Berlin quer durch Brandenburg bis fast an die polnische Grenze nach Gusow. 100 Kilometer müssen in weniger als 24 Stunden zu Fuß zurückgelegt werden. Um eine solche Herausforderung zu bewältigen, sollte man nicht nur gesund und belastbar sein, sondern auch gut auf den Marsch vorbereiten sein. Zur guten Vorbereitung gehört natürlich auch das Training.

Am Samstag, den 12. September 2015 war es so soweit. Das erste gemeinsame „Team“ Training für den Mammutmarsch stand auf dem Plan. Die Naturlandschaft der Döberitzer Heide in Dallgow versprach mit seinen 22 km langen Rundweg ein geeignetes Gelände für unser Vorhaben zu sein.Unsere Trainingsgruppe startete gemeinsam mit neun Teammitgliedern und drei wanderlustigen Hunden gegen 11:35 Uhr unweit des Havelländer Einkaufszentrums „Havelpark“. Schnellen Schrittes erreichten wir das erste Streckenziel, der Aussichtsturm „Finkenberg“. Die kurze Rast diente der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Nachdem die Reserven ausreichend aufgetankt waren, ging es vollzählig weiter entlang der Wildniskernzone. Königskerze, Sauerampfer, Gräser, Heidekraut, wilde Himbeeren und allerlei unterschiedlicher Baumbestände konnte man beim Wandern am Wegesrand bewundern. Aber auch seltene Tierarten wie Wisente und Przewalski-Pferde, die auf einem ehemaligen Truppenübungsplatzes angesiedelt sind, bekamen wir durch ein bisschen Glück zu Gesicht. Das Wetter hätte wohl nicht besser sein können. Die Energie der Sonne und die unglaublich beruhigende Atmosphäre der Natur gaben beim Laufen die nötige Kraft.

Der Rastplatz mit dem treffenden Namen „Wüste“ und seinem kleinen Aussichtspodest diente als nächstes Etappenziel. Ein kleiner Schluck Wasser, ein Müsliriegel und weiter ging die Wanderung, schließlich lag der Großteil der Strecke noch vor uns. Langsam zeichnete sich im Team eine unterschiedliche Laufgeschwindigkeit ab und es entstanden zwei kleine Gruppen. Kurz vor der Raststation „Wolfsberg“ war dann das Unglück perfekt. Wir beobachteten Schafe am Wegesrand und fanden einen kleinen Gecko. Das große Interesse an Flora und Fauna kostete uns dann den Anschluss zur Gruppe. Einige Minuten später kamen wir an eine Kreuzung, an der es zwei Optionen gab: links oder rechts? Wir konnten leider niemanden von unserer anfänglichen Wandergruppe mehr sichten und mussten dann zu dritt die Entscheidung treffen, die den Weg unserer restlichen Wanderung in die hoffentlich richtige Richtung bestimmen sollte.

Nach etwa 20 Minuten und keiner Menschenseelen weit und breit verfestigte sich der Gedanke die andere Gruppe doch in die falsche Richtung gefolgt zu sein. Weder Fußspuren noch aufmunternde Beschilderung konnten wir entdecken. Wir liefen weiter und nach weiteren 15 Minuten bekräftigte dann ein Schild unsere Vermutung, dass wir den Rundweg verlassen hatten und somit auf Abwegen unterwegs waren. Mit letzter Akkukraft, denn wir hatten die Apps Runtastic und Komoot zu Aufzeichnungszwecken eingeschaltet und fortan laufen lassen, tätigten wir das Nottelefonat mit der weit vorauseilenden Gruppe. Leider bestätigte sich unsere Vermutung, wir sind vom rechten Weg abgekommen. Die anderen kannten sich wohl etwas besser aus und zeichneten uns Pfeile zur Orientierung auf den Boden. Vielen Dank dafür. Wie Hänsel und Gretel liefen wir drei durch die Heide und folgten den Pfeilen, die nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen waren. Die Schmerzen wurden immer größer und da konnten uns auch die Pfeile nicht trösten.

Nach Kilometer 19 kreuzte eine einsame Wandergruppe, die wir nach der ungefähren Entfernung bis zum Eingang der Heide befragten, unseren Weg. 30 Minuten würden wir wohl noch brauchen. Freude? Trauer? Zumindest war ein Ziel in Sicht und es ging weiter. Ganz nach dem Motto „soweit die Füße uns tragen“. Wir freuten uns irrsinnig auf das Ziel und motivierten uns gegenseitig. Die letzten Kilometer quälten wir uns Richtung Zielort. Nach 5 Stunden und 13 Minuten erreichten wir dann unser gemeinsames Ziel.

Insgesamt haben wir statt der geplanten 22 km und aufgrund unseres kleinen Umweges 24,20 km zurückgelegt. Die durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 4,6 km/h.

Unser Fazit: Muskelkater, eine kleine Blase und allgemeine Schwäche als überschaubare Folgen. Aber auch die Freude dieses Trainingsziel doch erreicht zu haben. Gemeinsam kann man es schaffen. Wenn man den Willen und ein gutes Team hat, das sich gegenseitig antreibt und unterstützt. Somit wollen wir uns der Herausforderungen stellen, um an unsere persönlichen Grenzen zu kommen, um zu wissen, wo diese sind.

Die Route: https://www.sielmann-stiftung.de/fileadmin/_medien/projekte/doeberitzer_heide/Projektkarte-Wanderwege.jpg

 

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Trümmern und Träumen: Die Energie der Wendejahre

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Hooligan Ost trifft Hooligan West. Mit Steve Winkler und Felix Kraft


25 Jahre Wiedervereinigung in urbaner Festival-Atmosphäre mit Konzerten, Gesprächen, Partys und Installationen vom 5. bis 6. September 2015 in Berlin.

Mit der Wiedervereinigung und das Zusammenwachsen von Ost und West nach dem Fall der Mauer ist eine neue (Sub)kultur in Berlin entstanden. Direkt nach der Wende wurden viele Orte von Künstlern, Kulturschaffenden und Clubbetreibern erobert und Akteure der damaligen Zeit prägen noch heute das Bild dieser Stadt. Berlin ist und bleibt ein kultureller Hotspot, der weltweit einmalig ist.

Wie durch einen Zufall wurde ich auf das Festival aufmerksam. Monika D., mit Herausgeberin des Magazins möRRR, erzählte mir vor ein paar Wochen von einem Zeitzeugen Talk auf einem Boot. Am Samstag gegen 14 Uhr war es soweit und das Boot startete vom Radialsystem. Die Route führte entlang der Spree, an der East Side Gallery und rund um die Oberbaumbrücke vorbei an historischen Orten. Thema war das kulturelle Leben in Berlin nach der Wende mit kleinen Einblicken aus der Zeit. Talk-Gäste waren Monika Dietl (Radiomoderatorin und Zeitzeugin aus den Anfängen) und Diane Hielscher (Moderatorin FluxFM), moderiert wurde das ganze Programm von Diana Frankovic. Persönlich fand ich Diane Hielscher, Jahrgang 1979 für das Thema eindeutig zu jung ausgewählt. Mike Vamp (DJ und Musikproduzent und Zeitzeuge) an Board hätte durchaus mehr sagen können – schade.

 

Monika Dietl und Diane Hielscher, Moderation: Diana Frankovic


Gegen 19 Uhr wurden dann Einblicke in die Geschichte des Tresors in der Köpenicker Str. 70 gewährt. 
Dimitri Hegemann (Tresor-Gründer) stellte seine persönliche Sicht aus der damaligen Zeit dar. Im Anschluss folgt ein Zeitreisegespräch zwischen dem Philosophen und Theologen Andreas Böttcher (Ost-Berliner), dem Journalisten Rainer Schmidt und Dimitri Hegemann (West) über die Zeit auf den jeweiligen Seiten vor und nach der Wende. Um Mitternacht ging es musikalisch mit Techno-Pionieren der Wendezeit u.a. Moritz von OswaldWolle XDPPacouRo und Sven von Thülen (der Klang der Familie) weiter.

 

25 Jahre Wiedervereinigung am Beispiel des Tresors (Globus)

 

Am Sonntag folgte dann der letzte Tag mit weiteren interessanten Talk-Runden auf der Pampa, Holzmarktstraße 25. Austragungsort war der DingDongDom. Ein Lichtdurchflutetter heller Bau aus alten Fenster mit wundervollen Reflektionen die einen künstlichen Nebel erzeugten. Das große Thema war „Gemeinsam dagegen – die Kraft aus dem Anderssein.“

 

 

Von der Hooligan Bewegung über die Jugendbewegung bis hin zur Radiobewegung in Ost und West wurden die unterschiedlichsten Akteure der Wendejahre auf die Bühne geholt. Der erste Talk mit Steve Winkler (Fußballfan und Szenebeobachter) und Felix von Lennep (BFC-Fan und Ex-Türsteher vom KitKat Club). Es folgte Wolle XDP (DJ, Veranstalter, früher Breakdancer) und Jah Fish (OldSkool HipHop DJ, Designer und Skater/BMX) und die letzte Runde mit Lutz Schramm (Radiojournalist DT64, RBB)Alexander „Sascha“ Wolff (Kiss FM, Gründer KISS FM), moderiert wurde das Programm von Jan Lerch (Radio- und TV-Journalist, Radio 100, RBB). Eine außerordentlich spannende und interessante Mischung an Themen und Gästen.

Gegensätze ziehen sich an. Der Kontrast kam dann um ca. 20 Uhr mit einem Live Konzert von Romano. Ein etwas seltsamer, sympathischer Ausnahmekünstler mit langen geflochtenen Zöpfen, der mich sehr an Deichkind erinnerte. Eine sehr spezielle musikalische Reise nach Berlin Köpenick – großartig.

 

Romano live

Mein Fazit: Schade, dass man zuvor so wenig von dieser großartigen Veranstaltung mitbekommen hat und viel zu wenige Besucher sich für das Programm begeisterten. Organisiert wurde das Rahmenprogramm zu FUTUR25 – das Festival zu Deutschland 2015: Unser Land – unsere Zukunft, eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Der Eintritt zu allen Programmpunkten war frei. Das Programm kann man unter folgender Adresse nachlesen: www.bpb.de/209129

 

Das Album von Romano: Jenseits Von Köpenick (Limited Digipack)

Romano live: Video (Sextrain)

Romano live: Video (Metalkutte)

 

 

 

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Das neue Google Logo: Seelenlos und austauschbar?

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google-browser

 

Kaum hatte Google am Montag das neue Logo vorgestellt war die Aufregung im Netz groß. Der Grund der Überarbeitung war die Anpassung an die unterschiedlichen (neuen) mobilen Geräte und die damit verbundene Lesbarkeit auf kleinen Displays. Alle reden von Responsive Webdesign und Anpassung und Google hat es nun in die Tat umgesetzt. Es ist das sechste Mal, dass Google seit 1999 sein Logo verändert. Verwendet wurde die Schrift Product Sans die eigens für das Corporate Design für Google entwickelt wurde. Die Schrift liest sich durch den Verzicht der Serifen auf kleinen Geräten wie z. B. Handy, Tablet oder Smartwatch angenehm.

Meiner Meinung nach ist die Schrift äußerst geschmackvoll, schlicht und vor allem sehr gut lesbar. Die grellen Farben wurden übernommen, was eine strategisch gute Entscheidung war, da diese sehr einprägsam sind. So wie der Konzern sich stetig entwickelt hat, so ist auch das Logo über die Jahre gewachsen. Der Verzicht von Schlagschatten und Verschnörkelungen bis hin zu dem aktuellen reduzierten Schriftschnitt – großartig. Im Vergleich zum alten Logo wirkt die Überarbeitung sehr klar und einprägsam. Gefällt mir!

Zum weiterlesen …

 

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Mission – Änn & Fränn bereisen Asien

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Asienkarte-klein


Im Jahr 2010 haben wir (Änn & Fränn, Freunde seit der Schulzeit) uns auf den Weg nach Kenia gemacht, um in nur acht Tagen die Recherche für meine Bachelorarbeit auf dem afrikanischen Kontinent voranzubringen. Wir lernten viele tolle Menschen kennen, die uns Land und Leute in dieser kurzen Zeit näher brachten. Diese letzte gemeinsame Reise ist jetzt schon fünf Jahre her. Für einen Zehnjährigen wäre das sein halbes Leben, unvorstellbar. Deshalb wird es dringend Zeit die Koffer zu packen und der Heimat Lebewohl zu sagen.

Nur wo soll es hingehen? Vielleicht Holland? Oder lieber doch dieses Asien, von dem alle sprechen? Wir entschieden uns einstimmig unsere Expedition in die Region Südostasien zu verlagern. Da Asien in acht Tagen kaum zu bereisen ist, werden wir uns mindestens zwei Monate für unsere gemeinsame Erkundung ausgewählter asiatischer Länder Zeit nehmen. Gleichzeit wollen wir dem rauen und eisigen Berliner Winter entkommen. Deshalb startet unsere große Mission Asien im Januar 2016. Aber bis dahin sind noch viele Vorbereitungen zu treffen.

Die konkrete Planung soll mit dem heutigen Tag beginnen und da wir so viele nette Menschen in unserem Freundeskreis haben, die schon etliche Male in Asien waren, wollen wir diese gerne in unsere Planung mit einbeziehen. Aus der ursprünglichen Schnapslaune heraus soll nun der Traum verwirklicht werden und wir freuen uns riesig auf das große Abenteuer, denn jeder der uns beide kennt, weiß, dass wir für jeden Spaß zu haben sind.

Wo es genau hingeht, steht noch genau fest! Die Frage nach Handgepäck oder Koffer steht auch noch offen. Wir freuen uns auf Feedback von Euch!

Seit live dabei, wenn es heißt Änn & Fränn auf Asien-Tour!

 

Die aktuelle (Länder) Wunschliste:

Hongkong,
Indonesien (Bali, Denpasar, Ubud, Seminyak),
Kambodscha (Phnom Penh, Siem Reap),
Laos,
Malaysia,
Philippinen,
Singapur,
Thailand (Chiang Mai, Bangkok, Pattaya, Koh Phangan, Ko Tao),
Vietnam (Hoi An, Ho-Chi-Minh, Hanoi, Hue)

 

Wie sind Eure Erfahrungen?
Habt ihr eventuell Tipps oder Hinweise für unsere Reise?
Hinterlasst uns doch einen Kommentar, wir sind gespannt!

 

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Das Berlin Atonal Festival 2015

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Techno Marionetten in schwarzen Uniformen strömten Donnerstagabend in das alte Heizkraftwerk an der Köpenicker Straße in Berlin. Das
Atonal Festival ist nun schon zum dritten Mal der Anziehungspunkt für experimentelle Musik und audiovisuelle Performance Liebhaber. Noch bis Sonntagnacht werden die unterschiedlichsten Installationen, audiovisuellen Performances und Interventionen in Architektur, Licht und Sound von mehr als 50 Künstlern präsentiert. Das erste Atonal Festival fand 1982 im SO36 statt wo sich die Berliner Kunst- und Postpunk-Szene traf. 1989 war Schluss und das Festival kehrte 2013 dann endlich zurück.

Kurz vor 21 Uhr betraten wir die monumentale Haupthalle des alten Kraftwerkes. Im Erdgeschoss und Keller konnte man die unterschiedlichsten Installationen aus Licht und Musik betrachten. Gefesselt von der unglaublichen Dynamik des Kraftwerkes und der perfekten Mischung von Bild und Ton ging es über eine mächtige Betontreppe direkt in die Haupthalle. Die riesigen Deckenhöhen und der massive Beton zauberten eine atemberaubende Atmosphäre. Auf einer riesigen großformatigen Leinwand wurden unterschiedliche Licht- und Multimediashows mit Musik in Echtzeit manipuliert. Die Leute saßen auf Stühlen oder auf dem Boden und waren vom Klangkörper Kraftwerk gefesselt.

Das Atonal Festival bekommt nun einen festen Platz in meinem Kalender 2016. Die Idee und die Umsetzung überzeugt. Die Festivaldirektoren Laurens von Oswald, Harry Glass und Paulo Reachi haben ganze Arbeit geleistet. Das Kraftwerk stellt mit seiner einzigartigen Kulisse den perfekten Ort für diese spezielle Mischung von experimenteller Musik-, Technologie- und Kunst dar. Klanglich und visuell ein absolutes Meisterwerk.

Videoausschnitte: https://www.youtube.com/watch?v=kmkQeJwTfh8

 

Künstlerische Leitung: Laurens von Oswald

Künstler/innen (Donnerstag):

SCREENING
INDUSTRIAL SOUNDTRACK FOR THE URBAN DECAY (2015)
German Premiere

MAIN STAGE
CHRA (Live), FIS (Live A/V), PAUL JEBANASAM + TARIK BARRI present Continuum (Live A/V), SUMS: KANGDING RAY + BARRY BURNS (MOGWAI) (Live, World Premiere), VARG PRESENTS IVORY TOWERS (Live A/V, World Premiere)

STAGE NULL
BLOOD MUSIC (Live), NOT WAVING (Live), AN-I W/ ALESSANDRO ADRIANI (Live), RUSSELL HASWELL (HDJ), POWELL (DJ)

OHM
SKRATCH + ORSON, SLEEPARCHIVE + GUEST

 

Das ausführliche LineUp der einzelnen Tage gibt es auf www.berlin-atonal.com

 

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EcoToiletten

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Endlich, Abhilfe beim Toilettenproblem auf Festivals!

Es gibt, da draußen wirklich bessere Konzepte, mit denen man sich beschäftigen möchte als Toiletten und deren Nutzung. Aber warum gibt es dafür noch keine Lösung? Wie durch ein Wunder wurde ich im Sommer 2015 nun des besseren belehrt und ein junges Berliner Unternehmen hat sich diesem leidigen Problem angenommen. Die Nation of Gondwana, ein alternatives Festival in der Nähe von Berlin war schon immer offen für neue Ideen und die Macher der EcoToiletten stellten dort ihre Toiletten zur Verfügung. Diese konnte man als Festivalbesucher kostenfrei nutzen. Das Besondere: Diese Toiletten sind geruchlos und ökologisch. Natürlich musste ich das Konzept vor Ort testen und war sofort begeistert. Das Konzept ist eine echte Alternative gegenüber Dixi und Co.

Doch wie funktioniert das ganze Konzept? Ganz einfach – man verrichtet sein Geschäft und gibt nach getaner Arbeit einfach Holzspäne darauf. Die Späne nehmen den Geruch auf und der Reinigungsservice von den EcoToiletten leistet den Rest. Keine Chemie und kein zusätzliches Wasser wird benötigt. Aus dem Geschäft wird später fruchtbarer Boden. Zum anderen unterstützen die EcoToiletten die Arbeit des Vereins Non-Water Sanitation e.V., der nachhaltige Sanitäranlagen baut und Aufklärungsarbeit für Leute ohne Zugang zu angemessener Sanitärversorgung durchführt. Daumen hoch, tolles Konzept!

Weitere Informationen findet man hier: www.ecotoiletten.de

 

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Nachhaltiges Wohnen auf nur 9 Quadratmetern?

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Eckwerk

Im Rahmen des MakeCity Festivals im Juni 2015 stellten Design Studenten der FH Potsdam ihre Vision zum neuartigen studentischen Wohnen dar. Ziel war es für den Eckwerk-Neubau auf dem Holzmarktareal an der Spree einen neuen Ansatz zu entwickeln. Seit Februar 2015 arbeiten die Studenten mit dem Architekturbüro Graft und Kleihues + Kleihue zusammen und entwickeln erste Konzepte. Der Ansatz: Studenten verbringen die meiste Zeit des Tages außerhalb des eigenen Zimmers. Somit die logische Schlussfolgerung, mehr Gemeinschaftsfläche für maximale Lebensqualität.

Nach den Analysen entwickelte sich der Ansatz, dass 9 Quadratmeter für einen Studenten völlig reichen. Sieben Bewohner teilen sich 200 Quadratmeter in der Praxis. 
Jeder Student bekommt 3 mal 3 Quadratmeter als Einzelzimmer zur Verfügung. Der Rest ist gemeinschaftliche Fläche zur gemeinsamen Nutzung. Somit haben die Studenten in Summe mehr Fläche zur Verfügung gegenüber anderen Studentenwohnheimen.

Das
Eckwerk ist ein Pilotprojekt für urbanes Leben mit seinen 35.000 Quadratmeter Wohn- und Arbeitsfläche stellt es einen neuen Lebensraum mit Technologiezentrum direkt an der Spree dar. Ich bin gespannt!

 

 

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möRRR – Neues grünes Magazin aus Berlin

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Radiointerview bei radioeins

 

Monika Dietl (ehemalige Radiomoderatorin und Protagonistin aus den Anfängen der Technokultur) kannte ich nicht nur aus dem Buch: Der Klang der Familie: Berlin, Techno und die Wende (suhrkamp taschenbuch), sondern war sie auch in unzähligen Berichten präsent – ein Stück Musikgeschichte die mich prägte. Mitte der neunziger Jahre zog mich diese Szene in den Bann und gibt mir bis heute die nötige Kraft und Kreativität. Im Herbst 2013 lernte ich Moni dann persönlich kennen und sie begeisterte mich von Anfang an. Moni war wie ich aktives Mitglied im Mörchenpark e.V. der ersten Stunde. Sie hatte die Vision ein Printmagazin herauszubringen. Der Inhalt sollte sich mit den Themen Lifestyle, Kultur und dem Kern Urban Gardening beschäftigen. Die Mischung der Themen war sehr spannend und sie schaffte es mich mit ihrer verrückten Art für das Projekt zu begeistern.

Seit einigen Jahren entwickelt sich in den Metropolen der Welt eine aktive Szene. Die Menschen in den Großstädten denken nachhaltiger und haben Sehnsucht nach der Natur und bewussten handeln und denken, bestes Beispiel Detroit (siehe möRRR, erste Ausgabe).
Für mich war das alles sehr ungewöhnlich, da ich aus dem Umland komme und im grünen Falkensee groß geworden bin. Je nach Saison gab es immer das passende Obst oder Gemüse auf den Teller. Die Themen waren mir nicht fremd. Im Gegenteil! Warum zupfen Menschen in Ihrer Freizeit freiwillig an der Spree Unkraut? Für mich war das eine Selbstverständlichkeit, bin ich damit doch groß geworden.

Meine Liebe zu gedruckten Magazinen und die Vision überzeugte mich und somit entschied ich mich (Mit)Herausgeberin zu werden.

Aus dem Konzept an der Spree entwickelte sich Schritt für Schritt ein Gemeinschaftsprojekt die möRRR war geboren und wir wollten für diese urbane Zielgruppe ein Magazin schaffen, dass sich genau mit diesen Themen beschäftigt. Die Vision wurde immer größer und Moni konnte viele tolle Autoren, Illustratoren und Fotografen für die erste Ausgabe begeistern. Kurz vor der Fertigstellung gab es dann ein Fiasko. Wie bezahlen wir den Druck für das Printmagazin? Ist doch heute alles digital und kostet nichts. Ein Druckmagazin hingegen sehr aufwendig und teuer. Ein digitales Medium war aber keine Alternative für uns.

Christine Heise und Moni

 

Durch einen Zufall bekamen wir in letzter Sekunde Unterstützung durch Christine Heise (ehemalige Kollegin vom SFB) und aktuell Moderatorin bei radioeins. Sie war von Anfang an von der Idee begeistert und half uns aus der Misere. Christine war unsere Rettung, sie übernahm die Kosten für den Druck. Im Februar 2015 war es dann endlich soweit und wir hielten die erste Ausgabe der möRRR in der Hand – ein unbeschreiblicher Moment.


Zum Magazin:
Link
Zum Radiointerview (radioeins, Februar 2015): Link

 

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